Worklifebalance

Ein neuer Abschnitt im Leben beginnt meistens mit vielen neuen Menschen, Erkenntnissen und Umstellungen. Voller Euphorie gibt es am Anfang nichts, was einem nicht stört. Alles ist wunderbar. Doch auch nach kürzester Zeit darf man nicht mehr von allem so fasziniert sein. Die rosarote Brille hat man dann wohl abgesetzt. Die sogenannte Worklifebalance ist das, was einem am meisten beschäftigt. Arbeitet man zu viel – hat man zu wenig Freizeit?

Umgeben von vielen Workaholics, fühlt man dann wie ein komplett anderer Mensch. Ein anderer Mensch mit den falschen oder doch den richtigen Ansichten für das Leben.

Ich jedenfalls habe gemerkt, dass ich kein Workaholic bin und auch nicht werde. Ich mag es zu arbeiten, dass ist gar keine Frage. Jedoch nicht, mit ständig rotierenden Arbeitszeiten. Der eine bleibt gerne bis 22 Uhr im Büro und sitzt morgens um 9 Uhr wieder auf seinem noch warmen Stuhl.

Andere jedoch brauchen exakte Arbeitszeiten, die von 9 Uhr bis 18:30 Uhr gelten und dann wird im Büro auch spätestens 18:45 Uhr das Licht ausgemacht und die Tür von außen verschlossen. Menschen, die ihren Job so sehr lieben, mag das vielleicht komplett egal sein. Anderen hindert das an ihrer Worklifebalance.

Worklifebalance - lifefeelsgood

Es sollte alles in einem Gleichgewicht stehen. Und zwar so, dass man auch noch gut und gerne etwas vom Leben hat. Und nicht nach Hause kommt, etwas isst und dann ins Traumland verschwindet, um dann wieder pünktlich im Büro zu sein und sich wieder in diesem Kreislauf befindet. Aus diesem man dann wohl nie wieder rausfindet.

Die Freizeit sollte ein gewisser Ausgleich zur Arbeit sein. Um von all dem Stress aus dem Arbeitsalltag runterzukommen. Die E-Mails einmal nicht im Minuten-Takt überprüfen und auch einmal nicht in den vollen Terminkalender zu starren, um zu wissen, welcher Geschäftstermin denn morgen ansteht.

Genau diese Punkte kann man einfach nicht machen, wenn man im ewigen Kreislauf steckt, der nie endet.

Etwas gutes ist an der ganzen Sache ja dran: Ich habe schonmal gelernt, dass ich keine Workaholic bin und ich geregelte Arbeitszeiten brauche. Eine Erkenntnis mehr, die ich auf meine Lebens- Liste schreiben kann.

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